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Günther Förg

Sammlung Deutsche Bank
27. Mai - 25. Juni 2000



Werke von Günther Förg setzen die von der Deutschen Bank kuratierten Ausstellungen im Deutsche Guggenheim fort. In den beiden Jahren zuvor waren in dieser Reihe Arbeiten von Katharina Sieverding und Georg Baselitz aus der Sammlung Deutsche Bank zu sehen. Günther Förg, 1952 in Füssen geboren und heute in Colombier, Schweiz, und München lebend, zählt zu den bedeutendsten deutschen Künstlern der Gegenwart. Das Ziel, Farbe, Fläche und Raum in immer neuen Spielarten eindrücklich erfahrbar zu machen, durchzieht sein Werk in allen Medien: von Wandmalerei und Gemälden über Kreidezeichnungen und Aquarelle bis hin zu Fotografien und Grafiken.

Seit Mitte vergangenen Jahres war die Ausstellung mit Werken Günther Förgs aus der Sammlung Deutsche Bank in europäischen Filialen, ausgewählten Kunstvereinen und Museen zu sehen. Vierzehntägig reiste die Kunst an einen neuen Ort. Immer im Mai, so ist es mittlerweile Tradition, öffnet sich die Ausstellungshalle Unter den Linden für diese Schau. Dieses Mal ist ein Jubiläum zu feiern, denn die Ausstellungsreihe der Deutschen Bank wird 20 Jahre alt. 1980 erstmals unter dem Titel "Künstler im Geschäftsbericht" vorgestellt, zeigt sie jedes Jahr einen neuen Künstler. Sie begann 1980 mit Friedrich Meckseper und wird im nächsten Jahr mit dem Leipziger Maler Neo Rauch fortgesetzt.

Für die Station in Berlin - dem Höhepunkt der Ausstellungstournee - wurde in enger Zusammenarbeit mit Günther Förg ein speziell auf den Raum bezogenes Konzept erarbeitet. Präsentiert werden fünf neue, monumentale Bilder von Günther Förg. Die bis nahezu 10 Meter messenden Acrylmalereien sind in den letzten Monaten entstanden und im Deutsche Guggenheim zum ersten Mal öffentlich zu sehen. Die Leinwände werden ergänzt durch eine Auswahl von Papierarbeiten aus der Sammlung Deutsche Bank, die insgesamt 462 Gemälde, Zeichnungen, Photographien und Graphiken des Künstlers aufweist.

Als Edition No. 11 des Deutsche Guggenheim schuf Günther Förg ein plastisches Kleeblatt, inspiriert von der skandinavischen Keramik der Jahrhundertwende, speziell von der Ornamentik des dänischen Architekten und Kunstgewerblers Thorvald Bindesbøll (1846-1908). Während der Ausstellung in Berlin als Großskulptur installiert, löst sich diese im Lauf der Schau wieder in ihre Einzelteile auf: das in sieben Farben erhältliche Kleeblatt. In einer Auflage von insgesamt 250 Exemplaren erschienen, ist es zum Preis von je DM 180,- zu erwerben.

Auf Förgs Auseinandersetzung mit den Berliner Ausstellungsräumlichkeiten weist darüber hinaus ein exklusives "Zitat" hin: Aus seiner eigenen Sammlung präsentiert Günther Förg gleich zum Entree seiner Schau ein Werk des Künstlers Lawrence Weiner, dem die nächste Ausstellung im Deutsche Guggenheim gewidmet ist. Katalog Die Ausstellung begleitet ein Katalog, der eine Auswahl von Werken Günther Förgs aus der Sammlung Deutsche Bank zeigt, und Texte von Dr. Ariane Grigoteit, Kustodin der Sammlung Deutsche Bank, und den Kunstkritikern Dr. Max Wechsler und Rudolf Schmitz enthält.
Der broschierte Katalog ist - auf Wunsch mit einer englischen Beilage - zum Preis von DM 15,- erhältlich.

Das umfangreiche Begleitprogramm umfasst neben täglichen Führungen, Lunch Lectures und Familien Brunch eine spezielle Veranstaltung mit Günther Förg: Am 1. Juni um 18 Uhr werden der Künstler und der Frankfurter Kritiker Rudolf Schmitz ein Gespräch in der Ausstellung führen. Wie bei allen Ausstellungen aus der Sammlung Deutsche Bank im Deutsche Guggenheim ist der Eintritt frei. Beachten Sie bitte auch die neuen, verlängerten Öffnungszeiten: donnerstags und freitags jetzt bis 22 Uhr.

Pressekonferenz: Freitag, 26. Mai 2000, 11 Uhr


Fotomaterial zur Ausstellung

kann unter www.photo-files.de/guggenheim direkt aus dem Netz heruntergeladen werden.

Weitere Informationen

Leitung: Svenja Gräfin von Reichenbach
Presse: Sara Bernshausen
Telefon: 030-202093-14
Fax: 030-202093-20
email: berlin.guggenheim@db.com
Internet: www.deutsche-guggenheim.de